MFchi kompakt: Harmonien zur Bibel


MFchi kompakt: Harmonien zur Bibel

Artikel-Nr.: 326409

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„Eine Harmonie der vier Evangelien“
und
„Eine Harmonie der Samuel-, Könige- und Chronikbücher“
nach der revidierten Elberfelder Bibel

„Harmonien zur Bibel“ beinhaltet den Text aller vier Evangelien sowie der Samuel–, Könige– und Chronikbücher. Er ist chronologisch geordnet und ineinander verwoben, und lässt sich als ein einziges Buch bzw. Evangelium lesen. Der Verfasser versucht, vermeintliche Widersprüche zu klären. Um-fangreiche Einleitungen.

Hatten Sie schon einmal den Wunsch, nur eines der Samuel-, Könige- und Chronikbücher oder der vier Evangelien zu lesen und dabei keine Information der anderen Bücher zu versäumen? "Eine Harmonie der Samuel-, Könige- und Chronikbücher" ist "Die biblische Geschichte des Volkes Israel während der Zeit der Könige" und beinhaltet chronologisch geordnet und ineinander verwoben sowohl die Samuel- als auch die Königs- als auch die Chronikbücher. Von der Textgestaltung her läßt sie sich sogar wie einen historischen Roman lesen.

Gleichzeitig ist "Eine Harmonie der Samuel-, Könige- und Chronikbücher" ein Nachschlagewerk mit hilfreichen Tabellen, das die zeitliche und geographische Einordnung der Geschichte des Volkes Israel während der Zeit der Könige ermöglicht. Die Einführung beinhaltet zusätzlich eine "chronologische Zusammenstellung des Alten Testaments" und einen "kurzen Abriß der Geschichte zwischen den Testamenten". Jeder Textabschnitt läßt sich direkt dem biblischen Originaltext zuordnen, Wortvarianten der parallelen Texte werden mitaufgeführt. Der Verfasser versucht, vermeintliche Widersprüche zu klären. "Eine Harmonie der Samuel-, Könige- und Chronikbücher" hält sich an die Texte der rev. Elberfelder Bibelübersetzung.

 

Buchbesprechung zu „Eine Harmonie der vier Evangelien“ aus Fundamentum, der Zeitschrift der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel – Heft 2/1995 – Abdruck mit freundlicher Genehmi-gung:

Bekanntlich gibt es im Neuen Testament vier Evangelien, die alle über das Leben Jesu berichten. Da es aber nur ein Leben Jesu gibt, haben schon manche Theologen versucht, dieses als eine fortlaufende, einheitliche Geschichte darzustellen. Bei diesem Versuch stößt man auf gewisse Schwierigkeiten, weil sich bestimmte Berichte der verschiedenen Evangelien zu widersprechen scheinen. Einfach haben es dabei die Theologen, die nicht von der Irrtumslosigkeit der Bibel ausgehen. Dass man aber von der ganzen Wahrheit und Genauigkeit der Bibel ausgehen und trotzdem eine „Harmonie der vier Evangelien“ schreiben kann, zeigt Wolfgang Molzahn mit dem vorliegenden Buch.

Molzahn geht davon aus, dass da, wo wir solche scheinbaren Widersprüche entdecken, es an unserer Begrenztheit liegt und nicht an der Ungenauigkeit der Evangelien (S.III). Doch gibt er sich nicht einfach damit zufrieden, diese scheinbaren Widersprüche auf unsre Begrenztheit zurückzuführen. Manchmal lösen sich die Schwierigkeiten schon beim genauen Hinsehen, weil man dann entdeckt, dass es sich um verschiedene Begebenheiten handelt. Wann Molzahn davon ausgeht, dass die Berichte der verschiedenen Evangelisten vom selben Ereignis sprechen, erkennen wir daran, dass er sie als einen Bericht wiedergibt. So erkennt man z.B., dass er bei dem Bericht von der Blindenheilung (Mt. 20,29-34; Mk. 10,46-52; Lk. 18,35-43) der Deutung folgt, dass es sich in den drei Evangelien um ein und dieselbe Begebenheit handelt (S. 191f). Warum aber berichtet Lukas dann, dass dieses Ereignis geschah, als sie sich Jericho nahten, während Matthäus und Markus berichten, dass es beim Herausgehen aus Jericho geschah? Molzahn löst das Problem auf folgende Weise: „Und als er und seine Jünger aus [Alt] Jericho hinausgehen (auszogen) und sie sich [Neu] Jericho [Herodes der Große erbaute es] nahten, folgte ihm eine große Volksmenge. Und siehe, zwei blinde Bettler saßen am Weg. Einer davon war Bartimäus, der Sohn des Timäus“ (S.192).

Molzahn hat diese „Harmonie“, die eine Hilfe für das persönliche Bibelstudium sein soll, „nach bestem Wissen und Gewissen“ zusammengestellt (S. III). Es geht ihm dabei um den „einfachen Bibelleser“. „Eine Harmonie der vier Evangelien“ soll vor allen Dingen ein Nachschlagewerk zu den Evangelien sein (und kann als solches auch Theologiestudenten eine Hilfe sein),

  • weil sie ähnlich einer Synopse angewandt werden kann,
  • weil sie die einzelnen Wortvarianten der parallelen Texte der anderen Evangelien enthält,
  • weil sie im Text hilfreiche Harmonisierungsvorschläge enthält (siehe Beispiel oben),
  • weil sie eine chronologisch geordnete Zusammenstellung der Texte der Evangelien bietet,
  • weil sie einen chronologisch geordneten Handlungsablauf der einzelnen Paralleltexte bietet,
  • weil sie eine zeitliche Einordnung bietet (z.B. legt er das Geburtsjahr Jesu mit Begründung auf das Jahr 7 v. Chr. fest [S. V]),
  • weil sie hilfreiche Karten und Tabellen enthält,
  • weil sie ein ausführliches Stellenregister enthält (vgl. S. IV–V).

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